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Trägerinnen
AMYNA e.V.

Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch

Logo AmynaAMYNA e.V. wurde 1989 gegründet - mit dem Ziel, sexualisierter Gewalt gegen Mädchen und Jungen entgegenzuwirken. Das Institut sieht es als seine Aufgabe, die Öffentlichkeit für das Thema "sexueller Missbrauch" zu sensibilisieren und Verantwortung in der Gesellschaft zu wecken. AMYNA arbeitet auf unterschiedlichen Ebenen für die Verbesserung der Lebenssituation von Mädchen und Jungen in Bezug auf ihre sexuelle Unversehrtheit und Selbstbestimmung.

Zur Prävention von sexuellem Missbrauch bietet das Institut eine Reihe von Maßnahmen an, wie

  • Fortbildungen für Fachleute aus Einrichtungen, z.B. Kindergärten, Schulen, Freizeiteinrichtungen, damit sie vorbeugend gegen sexuellen Missbrauch aktiv werden können
  • Elternabende zur Frage: "Wie können wir Mädchen und Jungen besser vor sexualisierter Gewalt schützen und was können Sie als Eltern dazu beitragen?"
  • Sensibilisierung und Qualifizierung von Fachpersonal, um Kindern adäquat helfen zu können
  • Beratung zu Fragen der Prävention
  • Bereitstellung von Fachliteratur in einer umfangreichen Infothek
  • Organisation von Ausstellungen, Fachtagungen und Podiumsdiskussionen
  • Veröffentlichung von Fachliteratur zum Thema "Prävention von sexuellem Missbrauch"
  • gezielte Öffentlichkeits- und Pressearbeit

AMYNA motiviert und unterstützt Eltern, Bezugspersonen von Kindern und Fachleute, jede Möglichkeit zur Prävention von sexuellem Missbrauch zu nutzen. Nur so kann der bestmögliche Schutz von Mädchen und Jungen gewährleistet werden.

Das Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch wird von der Landeshauptstadt München bezuschusst.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. September 2009 um 09:24 Uhr
 
IMMA – Initiative für Münchner Mädchen

Schutz – Beratung – Prävention

Logo IMMA

IMMA e.V.- Initiative für Münchner Mädchen - ist Trägerverein von sechs Hilfseinrichtungen für Mädchen und junge Frauen in München. Ziel ist es, Mädchen und Frauen zu fördern, sodass sie selbstbestimmt und gleichberechtigt ihren Platz in allen öffentlichen und privaten Lebensbereichen einnehmen können. Die Angebote reichen von präventiven Maßnahmen und Freizeitpädagogik über Unterstützung in schwierigen Lebenssituationen bis hin zur Qualifizierung von Fachkräften.

  • Die Beratungsstelle berät Mädchen und junge Frauen sowie Bezugspersonen und psychosoziale Fachkräfte. Der Schwerpunkt liegt auf Gewalttraumatisierungen und sexueller Gewalt.

  • In der Zufluchtstelle finden Mädchen und junge Frauen zwischen 13 und 20 Jahren Schutz vor körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt. Sie werden rund um die Uhr betreut.

  • Die Flexiblen Hilfen betreuen Mädchen und junge Frauen mit besonders schwierigen Biografien sowie schwangere Mädchen und junge Mütter. Dabei wird das soziale Umfeld mit einbezogen.

  • Ragazza - Treff für Mädchen und junge Frauen - bietet Gruppen, Erlebnispädagogik sowie Workshops. Die Gruppe "JuLes" im Ragazza ist München einzige Anlaufstelle für junge lesbische Frauen.

  • Zora Gruppen und Schulprojekte informieren Mädchen und junge Frauen über Formen von Gewalt, deren mögliche Folgen und über Hilfsmöglichkeiten. Alle Angebote fördern die Selbstwahrnehmung.

  • Die Kontakt- und Informationsstelle bietet Fachkräften und MultiplikatorInnen Information und berufliche Qualifikation in den Bereichen Mädchenarbeit, Gender Mainstreaming und geschlechtsbezogene Pädagogik.

Kontakt Hanne Güntner: 089/ 23 88 91-20

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. September 2009 um 09:25 Uhr
 
Frauennotruf München

Beratungsstelle und Krisentelefon bei Gewalt

Logo Frauennotruf

Der Frauennotruf München besteht seit 1992 und wird hauptsächlich von der Landeshauptstadt München finanziert. Trägerverein ist die "Initiative zur Förderung des Frauennotrufs IFFRA e.V.".

Die Beratungsstelle unterstützt Mädchen und Frauen, die sexualisierte Gewalt erlitten haben. Themenschwerpunkte sind Vergewaltigung, sexueller Missbrauch in der Kindheit und Jugend, sexualisierte Übergriffe und Belästigung im Alltag, am Arbeitsplatz und am Telefon, sexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch in Beratung und Therapie.
Das Krisentelefon berät abends und am Wochenende Mädchen und Frauen, die körperliche, seelische und/ oder sexualisierte Gewalt erlebt haben.
Darüber hinaus stehen Beratungsstelle und Krisentelefon auch Fachkräften und privaten Bezugspersonen zur Verfügung.

Die Angebote reichen von telefonischer und persönlicher Krisenintervention und Beratung über Prozessvorbereitung und Begleitung zu Polizei und Gerichtsverhandlungen bis zu Traumatherapie, angeleiteten Gruppen und der Beratung von Angehörigen. In vertrauensvoller Atmosphäre werden die traumatisierten Mädchen und Frauen darin unterstützt, das Geschehene zu verarbeiten, das Selbstwertgefühl zu stärken und Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.

Eine weitere Aufgabe stellt die Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit dar. Durch Veranstaltungen und Aktionen informiert der Frauennotruf kontinuierlich über die Ursachen und Auswirkungen von (sexualisierter) Gewalt gegen Mädchen und Frauen. Damit verfolgen die Fachfrauen das übergeordnete Ziel, das Thema sexualisierte Gewalt zu enttabuisieren, opferfeindliche Vorurteile abzubauen und die breite Öffentlichkeit zu sensibilisieren.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. September 2009 um 09:26 Uhr
 
Stiftung Hänsel + Gretel

Logo Hänsel + GretelSeit Gründung im Jahr 1997 initiiert und unterstützt die Stiftung Hänsel + Gretel Kinderschutzprojekte, die missbrauchten Kindern direkte Hilfe bieten, aber auch die Arbeit an Strukturen sowie die Verbesserung der Lobby für Kinder. Familien, Eltern, Lehrer, Erzieher, Polizei, Juristen und Mediziner werden durch die vernetzte Arbeit der Stiftung bei deren Aufgaben im Kinderschutz unterstützt.

Anstoß zur Gründung der Stiftung Hänsel + Gretel waren die schockierenden Fälle von Kindesmissbrauch im Zusammenhang mit der belgischen Dutroux-Affaire 1996.

Aufklären. Wahrnehmen. Handeln.

Neben der direkten Hilfe liegt ein wichtiges Aufgabengebiet des Kinderschutzes in der Prävention. Durch das Projekt „Notinsel“, welches die Installation von Schutzorten für Kinder in Not und bei Gefahr in Städten, Gemeinden und in sozialen Brennpunkten vorsieht, hat die Stiftung ein wichtiges Zeichen in der Gesellschaft für Zivilcourage gesetzt. Ein Signet an Geschäften signalisiert Kindern und Jugendlichen: "Wo wir sind, bist du
sicher." Das Projekt wird in viele deutsche Großstädte übertragen (www.notinsel.de).

Mit der Beteiligung an dem Projekt Sichere Wiesn knüpft die Stiftung an die Forderung nach Zivilcourage im Schutz von Mädchen und Frauen an. Mit diesem Projekt sollen die Besucher des weltweit größten Volksfestes, auf die Problematik der sexuellen Belästigung von Frauen aufmerksam gemacht werden. Der Security Point von AMYNA, Frauennotruf und IMMA wird während der Wiesn-Zeit für Mädchen und Frauen Hilfe und Information bieten. Die Stiftung Hänsel + Gretel freut sich Partner der Sicheren Wiesn zu sein.

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, 04. September 2009 um 09:27 Uhr